[Event] JapanTag in Düsseldorf 2013

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Es ist zwar jetzt schon wieder vier Wochen her, aber ich muss doch endlich mal meinen Bericht über den diesjährigen JapanTag in Düsseldorf schreiben (^_~)
All zu viel gibt es eigentlich gar nicht zu erzählen, es war schließlich schon mein 4. JapanTag und sehr viel anders ist es ja jedes Jahr nicht. Das Einzige, was dieses Mal überhaupt nicht gepasst hat, war das Wetter… Es war wirklich sehr kalt und ich war dann doch froh, dass ich meinen dicken Mantel angezogen hatte.
Als wir 13:45 Uhr in Düsseldorf angekommen waren, haben wir erstmal unsere anderen Freunde aufgesammelt und dann ging es auf die JapanMeile. Im Buchladen wurde wieder mal rumgestöbert, aber da ich noch ein paar (ungelesene) japanische Bücher habe, habe ich mir keins gekauft. Sehr überrascht waren wir, dass das OCS nochmal auf hatte. Es war zwar ziemlich leer an Ware – wie immer gefüllt an Menschen -, aber es gab auch ein paar Schnäppchen. Leider waren die Sachen, für die ich mich interessieren würde (Bentoboxen & Co.) nicht reduziert.
Im Lebensmittelmarkt gab es ein paar Süßigkeiten und ein Eis. Da kein Meloneneis da war und mir jemand anderes das letzte Taiyaki-Eis vor den Augen weggeschnappt hat, gab es diesmal war besonderes. Ein Waffeleis mit Vanilleeis und Azukibohnenpaste. Übrigens sehr lecker.
Danach waren wir noch in einem anderen Laden, der sich in einer Seitenstraße befindet. Dort gibt es alles, was das Japan-Fan-Herz begehrt – aber auch zu heftigen Preisen. Der Grund, warum ich nichts gekauft habe. Das hat mich wirklich ziemlich schockiert. Zum Beispiel konnte man dort einen Schirm, den ich mir in Japan bei einem Schrein für 500 Yen (ca. 4,00 €) gekauft habe, für 20,00 € kaufen. Und da soll mir keiner was von Importkosten und so erzählen, das ist einfach nur Wucher (=0=)“ Zum Glück kann ich mir bald wieder alles vorort kaufen.
Anschließend ging es zum eigentlichen JapanTag-Gelände, was wie immer sehr gefüllt war. Dort haben wir uns erstmal einen Platz auf der überfüllten Wiese gesucht und etwas erholt. Später habe ich dann eine Runde um die Pavillons gemacht – wenigstens ein bisschen Kultur mitnehmen.
Die Anime/Manga-Merchandise-Stände waren überfüllt und man musste anstehen und drängeln um mal nach vorn zu kommen. Eigentlich hatte ich mir vor am RUNE-Stand eine kleine NemuNeko zu kaufen, aber a) kam ich da nicht dran und b) als ich später nochmal da war, waren anscheinend keine mehr da. Na ja, Geld gespart. Die mehr kulturbelassenen Pavillons waren nicht so sehr überfüllt und man konnte sie sich in Ruhe angucken.
Als Präfektur wurde dieses Jahr Chiba vorgestellt. Ok, diese ist mir dank der Reitaku-Universität und meiner Freunde von dort bekannt. Sehr süß fand ich den Stand mit den ganz vielen ManekiNekos. Ich liebe Katzen wirklich über alles. Aber auch hier war mir irgendwie alles zu teuer (bin ich etwa so geizig geworden q_q?). Man konnte auch wieder das Go-Spielen lernen. Und es gab Kimonos und Yukatas und Zubehör (*__*) Da habe ich mich eine Weile umgesehen, aber ich werde mir wohl doch erst in Japan einen neuen Yukata kaufen (ich möchte immer noch einen schwarzen mit Blümchen!).
Wo ich kein Jahr vorbeigehen kann, sind die Wasseryoyos. Ich liebe sie! Und die sind mir den einen Euro auch wert *lach*
JapanTag 2013
Was mir im Vergleich zu den vorherigen Jahren sehr gefehlt hat, war das JPop-Programm. Eine Gruppe wie die JellyBeans oder YuiMino hätte ich gern wieder gesehen… Den Rest des Programmes verpassen wir ja leider fast immer, weil wir erst so spät auf dem Gelände ankommen. Nur eine Vorführung an der großen Taiko habe ich mitbekommen. Aber die war cool.
Und noch ein Thema, was angesprochen werden muss: die Free-Hugs-Reihe. Im Prinzip ist die Idee ja nicht schlecht. Nichts für mich – ich muss nicht unbedingt fremde Menschen umarmen – aber das ihr das wirklich stundenlang durchgehalten habt: Respekt. Ihr standet bloß irgendwie im Weg. Wenn man nämlich auf die Wiese wollte und den Anfang verpasst hatte, war kaum ein Durchkommen.
JapanTag 2013

Outfit des Tages

Highlight jedes JapanTags war wie immer das Feuerwerk. Eigentlich der Hauptgrund, warum ich immer wieder hinfahren möchte. Es ist einfach immer wieder beeindruckend wie hier Schriftzeichen, Blumen, Figuren & Co in den Himmel geschossen werden. Nur Schade, dass es pünktlich zum Feuerwerk mit regnen angefangen hatte. Aber so sind meine Tränchen wenigstens nicht aufgefallen.
Zum Schluss nochmal ein riesengroßes Dankeschön an Yuki und Nadine, bei denen wir die Nacht ein paar Stündchen Unterschlupf zum Aufwärmen und Schlafen gefunden haben. Es war wirklich toll mit euch ♥
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