[Veranstaltung] A-Festa 2013, Adachi-ku

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Am Samstag Morgen wurde ich durch Taiko-Trommeln und Musik geweckt. Was ist denn da draußen los? Obwohl mein Tag eigentlich relativ durchgeplant war, weil es am Nachmittag nach Narita zum Feuerwerk gehen sollte und ich vorher noch einiges zu erledigen hatte, hat mich dann doch die Neugier geschnappt. Fix in ein Kleidchen geschlüpft, die Haare irgendwie zusammen gebunden und auf nach draußen. Da bin ich erstmal gegen eine Wand warme Luft gelaufen. 30 Grad mitten im Oktober. Es ist so abnormal…
Neben meinem Haus verlief ein Menschenstrom, in den ich mich einordnete, denn dieser würde mich schon zum Ursprung der Musik führen. Es ging Richtung Fluss, zu meiner grünen Oase. Und kaum war ich auf dem Hügel oben angekommen, konnte ich meinen Augen gar nicht trauen. Meine komplette Oase war voll mit Buden, Bühnen, Ständen, Menschen. Wow~

 

Auf einem Flyer konnte ich dann lesen, dass dieses Wochenende, am 12. und 13. Oktober, hier das Einwohnerfest von Adachi-ku “A-Festa 2013” stattfindet (足立区民祭り). Und ich wohne keine 5 Minuten davon entfernt. Schön (^___^)~ 

Erstmal bin ich zur Bühne gelaufen, wo gerade ein paar Kinder getanzt und begeisterte Eltern und Großeltern alles mit ihrer Kamera dokumentiert haben. Danach wurde das Fest offiziell eröffnet und es wurden Plastikbälle ins Publikum geworfen. Jeder, der einen gefangen hat, konnte sich dann einen Preis abholen. Danach bin ich noch ein bisschen rumgelaufen. Zum Frühstück gab es dann Kakigoori (かき氷; Crash-Eis mit Fruchtsirup) für mich. Bei diesem Wetter genau das richtige. Die Frau an dem Stand hat mich sogar gefragt, wo ich herkomme.
Da ich a) keine Zeit hatte und b) es viel zu warm war, bin ich nach einer knappen Stunde wieder gegangen, habe meinem Freund aber schon mal die Tagesplanung für den nächsten Tag in den Mund gelegt (^_~)
So sind wir dann Sonntag Nachmittag nochmal zum Fest gegangen und sind alle Stände in Ruhe abgelaufen. Ein Bereich war der Präfektur Fukushima gewidmet, wo man traditionelles Essen und Waren kaufen konnte. Ich wollte unbedingt die dreifarbigen Dango (Klößchen aus Reismehl) mal probieren, also haben wir welche gekauft. Die braune Paste drum herum war aber jetzt nicht soooo lecker. Als Nachtisch gab es dann nochmal Melonen-Kakigoori (^^)
Nachdem wir alle Stände abgelaufen waren und langsam das große Zusammenpacken begonnen hatte, haben wir uns ans Flussufer gesetzt und die Zeit dort noch ein bisschen genossen, bis langsam die Sonne unterging.
PS: Meine Blog-To-Do-Liste platzt bald, aber irgendwie komme ich nicht zum Schreiben. Trotzdem kommt jeden Tag mindestens ein neuer Punkt hinzu. Bitte bleibt geduldig, ich versuche meine Liste bald abzuarbeiten m(-__-)m
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