[Rundreise 2014] Shimabara

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~~ TAAADAAA!! Mein 100. Blogeintrag auf Lost in Japan!! 
 Danke, an alle, die hier regelmäßig mitlesen!! ~~
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Auf meinem Weg von Nagasaki nach Kumamoto habe ich mich entschieden die Fähre von Shimabara zu nutzen. Dadurch konnte ich einen Zwischenstopp in Shimabara machen und das dortige Schloss besuchen. Die Zugfahrt nach Shimabara war ganz angenehm und man konnte viel von der schönen Landschaft sehen.

In Shimabara musste ich erst einmal irgendwo meinen Koffer unterbringen. So bin ich ¥ 500 für ein Schließfach am Bahnhof losgeworden. Aber ich hatte ja keine andere Wahl. Vom kleinen Bahnhof in Shimabara aus, kann man das Schlossgelände schon erblicken, denn man muss nur ein paar Minuten gerade aus laufen. Allerdings befindet sich der Eingang zum Schloss auf der gegenüberliegenden Seite.

Vorort wurde ich herzlich von einer verkleideten Mitarbeiterin empfangen, die mir auch gleich angeboten hat ein Foto von mir und dem Schloss zu machen. Im Schloss befindet sich eine Ausstellung mit historischen Gegenständen und auch Informationen über die christliche Bewegung in der Region. Von der fünften Etage hat man einen wunderschönen Ausblick und kann sogar bis zu den Bergen in Kumamoto sehen, die entlang der anderen Seite der Ariake-Bucht verlaufen.

Nachdem ich mir noch die ganzen Statuen und farbenfrohen Blumen rund um das Schloss angesehen hatte, habe ich mich mit einer Portion Udon im Restaurant- und Souvenirgeschäft neben dem Schloss gestärkt. Es war wirklich sehr lecker. Ich habe dann überlegt, ob ich mir noch mehr in Shimabara ansehen sollte, war mir dann aber nicht ganz sicher, wie groß die Entfernungen sind. Deshalb fiel meine Entscheidung darauf, zurück zum Bahnhof zu gehen und mit dem nächsten Zug zum Hafen zu fahren. Allerdings fuhr der nächste Zug erst in einer dreiviertel Stunde. Da ich aber meinen Koffer schon aus dem Schließfach geholt hatte, musste ich wohl am Bahnhof warten. So konnte ich ein wenig in meinem Buch weiterlesen.

Am Hafen von Shimabara angekommen, wollte ich eigentlich mit der Fähre Ocean Arrow fahren, welche nur eine halbe Stunde zur Überquerung benötigt. Aber leider fuhr diese an diesem Tag nicht. Dadurch bin ich mit einer langsameren Fähre gefahren, habe dadurch aber auch etwas Geld sparen können. Es war ziemlich frisch an Deck, aber trotzdem war die Fahrt sehr entspannend.

Vom Kumamoto Hafen musste ich dann weiter mit dem Bus nach Kumamoto. Lustigerweise habe ich den Busplan schneller verstanden als zwei japanische Männer im mittleren Alter, die bestimmt 10 Minuten diskutiert haben, ob sie nun mit dem Bus an ihr Ziel kommen oder nicht. Bis ich dann irgendwann am Busbahnhof in Kumamoto angekommen bin, ist dann noch einmal sehr viel Zeit vergangen und ich bin dort  im Hostel Nakashimaya sehr erschöpft auf meinen Futon gefallen.

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