[Alltagsleben] Weihnachtsmarkt, Ramen & Purikura in Berlin

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Nach dem ONE OK ROCK Konzert in Berlin (Bericht hier) am Montag Abend waren wir nach ziemlich kurzer Schlafpause noch eine Weile in Berlin, denn unser Bus zurück fuhr erst 15:00 Uhr.
Eigentlich wollten wir zum Frühstücken auf dem Alexanderplatz bleiben, allerdings sind wir dann am Ende doch im McDonalds auf dem Hauptbahnhof gelandet – und sind auch fast drei Stunden dort geblieben. Wir sind dann zum Alexanderplatz zurück gefahren und hatten eigentlich den Plan kurz im Netto ein paar Getränke zu kaufen und danach zum Neo Tokyo zu gucken. Da aber der Weihnachtsmarkt schon geöffnet hatte – es war inzwischen auch schon um 11 Uhr geworden – haben wir das mit dem Neo Tokyo doch über den Haufen geworfen. Am Ende hätten wir da ja eh nichts kaufen wollen.

So sind wir also am Dienstag Vormittag über den Weihnachtsmarkt auf dem Alexanderplatz geschlendert, haben viele Fotos gemacht und uns so einiges angeschaut. Da gab es aber auch so viele tolle Sachen. Wenn man nur das nötige Kleingeld dafür hätte *lach*

Wir sind auchn am Lauschaer Glaskugelhaus vorbei gekommen und als Thüringer mussten wir dort natürlich reingehen. Es ist einfach immer wieder beeindruckend, was man alles als Weihnachtsbaumschmuck machen kann. Schließlich habe ich mir sogar etwas gekauft: eine Japan-Flagge!! Da konnte ich nicht widerstehen. So wird der Weihnachtsbaum dieses Jahr sogar etwas japanisch.
Wir sind immer wieder an den tollen Glühweingläsern vom Alexanderplatz vorbei gekommen. Und am Ende mussten wir sie doch mitnehmen. Also gab es erstmal noch einen Glühwein – einmal Orange-Ingwer und einmal Apfel-Zimt. Beider sehr lecker. Auf jeden Fall hatten wir sehr viel Spaß.

Weiter ging es dann zum Mittagessen – in das japanische Restaurant Makoto (Homepage), wo es lecker Ramen gibt. Dort waren wir im Juli 2013 schon einmal gewesen und ich habe mich schon riesig auf die leckere Nudelsuppe gefreut. Wir waren pünktlich zur Eröffnung um 12 Uhr da und waren die Ersten. Als wir eine knappe Stunde später gegangen waren, war es übrigens total voll und fast alle Sitzplätze vergeben. Nur gut, dass wir pünktlich da waren, denn wir hatten ein wenig Zeitdruck.

Als Vorspeisen bzw. Beilagen haben wir Gyoza und Torikara bestellt. Beides sehr lecker. Ich habe zusätzlich noch Edamame genommen, weil ich mich in Japan total in sie verliebt habe und ich mich daran totfressen könnte – was ich am Ende auch getan habe *hust* Dazu noch ein Fläschchen Ramune ♥

 

Ich hatte Shoyu-Ramen. Auch die waren natürlich sehr sehr lecker. Ich liebe Ramen über alles und war sehr froh nach meiner Rückkehr aus Japan im September endlich mal wieder richtige Ramen essen zu können. Allerdings war ich am Ende so voll gestopft, dass ich es gar nicht ganz geschafft habe.
Gefüllt wie eine Weihnachtsgans ging es dann weiter zum Purikura machen. Ich habe in Japan so viele Purikura-Bilderchen gemacht und mich daher sehr gefreut, dass man jetzt in Berlin auch die Chance hat. Der Laden war auch relativ schnell gefunden. Allerdings war ich beim Preis ziemlich geschockt. 8 Euro!! (X__X)“ In Japan kostet das normal 400 Yen, also nicht mal 3 Euro. Hier ist es ja fast das dreifache! Nachdem ich dann beim Mitarbeiter erstmal Geld gewechselt habe – wer hat schon im Normalfall 4 Zwei-Euro-Stücke dabei – hab ich dann mit meiner besten Freundin die süßen Bilderchen gemacht. Das Ausdrucken hat ziemlich lange gedauert. Dafür konnte man währenddessen noch Puri-Memory spielen, was ziemlich lustig war. In der Gallery habe ich sogar ein paar Bilder von Freundinnen gefunden.
Eilig ging es dann zurück zum ZOB Berlin, wo wir pünktlich 15:00 Uhr mit dem Fernbus wieder zurück in die Heimat gefahren sind. Diesmal lief auch alles ohne Verspätung und wir kamen sogar ein paar Minütchen eher in Jena an.
So viel erstmal zu Berlin. In knapp 3 Wochen bin ich wieder dort – diesmal mit meinem Freund ♥ Da stehen auch Purikura und UniQlo wieder auf dem Plan.
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Keine Kommentare

  1. „Little Japan“ in Deutschland! *g*
    Hört sich für mich so an als ginge es dir inzwischen in Deutschland doch ganz gut. Hast du dich wieder eingewöhnt?
    Vermisst du Japan noch sehr?

  2. Na ja, „eingewöhnt“. Man verbringt schon irgendwie seine Tage. Das sind dann mal die kleinen Highlights, wenn man endlich wieder etwas Japan erleben kann. Auf meiner neuen Arbeit habe ich immer noch zu tun. Allmählich soll ich vom „Zugucken“ ins „selbständige Arbeiten“ übergehen, das erfordert einiges an Energie…

    Es vergeht kein Tag, an dem ich mir nicht wünschen würde, wieder in Japan zu sein (.___.)~

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