[Rundreise 2014] Viel Sand in Tottori

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Vom Detektiv Conan Museum aus bin ich dann weiter mit dem Zug in die Stadt Tottori gefahren, wo ich übernachten wollte, bevor es am nächsten Tag nach Osaka ging. Ich bin dort erst am späten Nachmittag angekommen, also habe ich an dem Tag auch nicht mehr viel unternommen. Mein Hotel – das Super Hotel – lag gleich auf der gegenüberliegenden Seite zum Bahnhof. Nachdem ich eingecheckt hatte, bin ich dann nur noch einmal kurz raus, um mich mit Informationen zu versorgen. 

Da ich erst am nächsten Abend nach Osaka wollte, hatte ich nämlich den Vormittag noch Zeit ein paar Sachen zu unternehmen. So versuchte ich herauszufinden, wann denn der Bus zur Wüste fährt. Denn in Tottori gibt es die Tottori Sakyuu (鳥取砂丘), eine riesige Sanddüne, die ziemlich berühmt ist. Dazu gehört auch noch ein Sandmuseum, wovon man schon einzelne kleine Werke am Bahnhof bestaunen konnte. Nachdem ich von der Touristeninfo auch noch Infomaterial und einen Busplan bekommen hatte, ging es schnell noch etwas zum Abendessen holen und zurück ins Hotel.
Die Busfahrt von Tottori zur Sanddüne dauert etwa 20 Minuten. Angekommen, bin ich erst einmal nach oben auf den Sand und eine ganze Weile in der Düne herumgelaufen. Sie ist doch ziemlich groß und man kann viel Zeit dort verbringen. Hinter der Düne liegt das Meer, allerdings muss man da ziemlich auf und ab klettern – was ziemlich gefährlich sein kann; eine Frau ist nach einem falschen Schritt den Sandberg hinunter gerollt und sah danach ziemlich sandig aus. Es waren relativ viele Menschen unterwegs, vor allem einige Schulklassen. Natürlich kann man auch ein Erinnerungsfoto auf einem Kamel dort machen.
Nachdem ich dann aus der kleinen Wüste wieder entkommen war, musste ich erstmal meine Schuhe ausziehen, damit ich nicht mehr all zu viel Sand mit mir herum schleppte. Trotzdem habe ich Tage später immer noch Sand gefunden. An der Straße gibt es einige Geschäft, durch die ich auf dem Weg zum Sandmuseum geschlendert bin. Tottori ist bekannt für seine Birnen – hierzulande auch Nashibirne genannt – und deshalb gibt es dort auch zahlreiche Lebensmittel und viele Souvenirs mit Birne. Da ich die liebendgerne esse, habe ich mir natürlich auch ein paar Sachen mitgenommen und mir sogar ein Nashi-Softeis gegönnt.
Weiter dann im Sandmuseum. Dort findet jährlich wechselnd eine Ausstellung statt. Als ich dort war, war gerade Russland das Thema. Eigentlich interessiere ich mich nicht wirklich für Russland, aber die riesigen Sandgebilde waren einfach nur beeindruckend. Am meisten fasziniert war ich natürlich von der sehr großen Skulptur der St. Basil Kathedrale und des Moskauer Kreml, die hoch über allem ragten. Aber auch so war alles sehr sehenswert – und ein Besuch lohnt sich ja aufgrund der wechselnden Ausstellungen immer wieder.
Ich musste dann noch ziemlich lange auf den Bus warten. Leider war das Bushäuschen nicht sehr einladent und ich war froh, als ich dann wieder dort weg war. Zurück am Bahnhof Tottori habe ich mir dann noch ein wenig die Zeit vertrieben, bevor ich dann mit dem Limited Express Super Hakuto in 2 ½ Stunden nach Osaka gedüst bin. 
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