[Japan in Deutschland] Cocolo Ramen Berlin

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Von Montag bis Dienstag war ich für ein Weiterbildungsseminar in Berlin. Und wenn ich schon mal in Berlin bin, musste ich die Chance natürlich auch nutzen, um japansich essen zu gehen – denn in der näheren Umgebung habe ich leider nichts wirkliches… Ich habe zwei japanische Läden in Berlin besucht und möchte meine Erfahrungen hier natürlich wieder mit euch teilen. Im ersten Teil geht es um das Restaurant Cocolo Ramen ココロラーメン, in dem es, wie der Name schon sagt, die beliebte japanische Nudelsuppe zu essen gibt


Am Montag Abend habe ich mich mit zwei lieben Freundinnen getroffen und wir sind zum Cocolo Ramen in der Gipsstraße gefahren. Diese ist nur eine Haltestelle vom Alexanderplatz entfernt (U8, Weinmeisterstraße) oder aber auch erlaufbar. Einen weiteren Cocolo Ramen Laden gibt es auch in Kreuzberg. Gleich daneben befindet sich übrigens auch das japanische Restaurant KUCHI, wo ihr neben Sushi auch andere Spezialitäten essen könnt.

Wir waren etwas vor der Öffnungszeit um 18:00 Uhr da und haben noch etwas gewartet. Das Cocolo hat relativ wenig Plätze zur Verfügung. Ein paar an der Theke vorn und dann noch mal drei Tische für je 4 Personen. Dadurch kann es zu Wartezeiten kommen, denn ich musste feststellen, dass dort doch sehr viel los ist. Vor allem, da wir ja eine ganze Weile dort saßen, war der rege Wechsel an Gästen ersichtlich. Im Sommer gibt es zusätzliche Plätze im Innenhof.

Die Speisekarte ist recht überschaubar. Es gibt sechs verschiedene Arten von Ramen-Suppen, preislich zwischen 8,00 und 10,00 Euro gelagert. Da wir zu dritt waren, haben wir uns natürlich auch drei verschiedene Arten rausgesucht. Bei mir gab es Miso Ramen mit Gemüse und Ei. Meine Freundinnen hatten Tantan Ramen (scharfes Hackfleisch und Gemüse) und Wantan Ramen (Garnelenteigtaschen, geräuchertes Huhn, Gemüse). Natürlich gibt es auch Shoyu Ramen und Shio Ramen. Die Miso Ramen kann man zudem mit vegetarischer Brühe bestellen. Und wenn man von einer Portion Nudeln noch nicht genug hat, kann man für 2,00 Euro nochmal Nachschlag – Kaedama – bekommen.

Als kleine Vorspeisen haben wir uns noch Gyoza und Edamame bestellt. Alles war sehr lecker! Wir waren dann bis zum Platzen gefüllt, aber glücklich (^___^)v

Tantan Ramen
Wantan Ramen
Miso Ramen

Ein paar japanische Getränke gibt es natürlich auch. Typisch sind da natürlich Calpis, Asahi-Bier und Sake. Ganz besonders habe ich mich aber gefreut, dass sie auch Chuhai auf der Karte stehen hatten. Das ist ein alkoholisches Mixgetränk, welches meist aus Shochu hergestellt wird. In Japan habe ich das immer gern im Izakaya – japanische Kneipe – getrunken und habe mir es natürlich nicht nehmen lassen Calpis Chuhai zu bestellen. Auch die Tonbecher, in denen die Getränke serviert wurden, sind toll.

Was mir sehr gefallen hat, war, dass dort wirklich Japaner arbeiten. Heutzutage gibt es immer mehr Restaurants, die sich zwar „japanisch“ nennen, aber am Ende arbeiten dort Chinesen, Taiwanesen, Vietnamesen & Co. Ich habe mich zumindest immer sehr gefreut, wenn ich die Mitarbeiter untereinander Japanisch sprechen gehört habe (^^)

Fazit: Das Cocolo Ramen ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Das Essen ist lecker und man kann ein japanisches Flair sehr stark spüren. Es hat mir dort sehr gut gefallen und ich habe mich auch sehr willkommen gefühlt. Ich werde definitiv wieder dorthin gehen – nur habe ich jetzt das Problem, dass ich mich beim Ramen-Essen in Berlin zwischen dem Cocolo und dem Makoto, in dem es mir bisher auch immer sehr gefallen hat, entscheiden muss.
☆  Cocolo Ramen ☆ 
Gipsstraße 3, 10119 Berlin
Tel.: 030 2838 6622
Montag – Sonntag, 18:00 – 24:00 Uhr
Nächste U-Bahn-Station: U8-Weinmeisterstraße oder U8-Rosenthaler Platz
Website: hier
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