[Rundreise 2014] Rückblick auf meine 5-wöchige Westjapan-Rundreise

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Ich schreibe diesen Rückblick nun etwa 1 1/2 Jahre nach meiner Reise durch den Westen Japans. Das hat mehrere Gründe. Zum einen habe ich während meiner Working-Holiday-Zeit in Japan und nach meiner Rückkehr nach Deutschland (u.a. neuer Job) sehr viel erlebt und zu tun gehabt, dass ich kaum Zeit zum Schreiben gefunden habe. Und auf’s Schreiben muss ich auch Lust haben – ich kann nicht einfach nach der Arbeit nach Hause kommen und Reisetagebuch schreiben. Da kommt bei mir nicht viel bei raus. Deshalb hat sich nun die Fertigstellung meines Reisetagebuches vom April-Mai 2014 doch ziemlich lange hingezogen. (Das nächste Reisetagebuch vom Juli 2015 steht auch schon in den Startlöchern und wartet, dass es endlich anfangen kann!). Und natürlich kann ich auf meinem Blog den Rückblick erst machen, wenn das Tagebuch abgeschlossen ist. Und nun ist es soweit!


Zuerst noch einmal eine grobe Zusammenfassung meiner Reiseroute. Vom 8. April bis zum 16. Mai 2014 bin in einmal quer durch den Westen Japans gereist – mit dem Nachtbus von Tokyo nach Fukuoka und dann eine Runde um Kyushu, über Teile Chugokus bis nach Kansai.

In diesen 5 Wochen habe ich 23 Orte besucht und habe bis auf den Beginn in Fukuoka und am Ende in Osaka und Kyoto nie länger als zwei Nächte an einem Ort übernachtet. Das machte die ganze Reise ziemlich stressig, denn ich musste fast jeden Morgen mit meinem Koffer losziehen und den dann am Ankunftsort erst einmal irgendwo unterbringen. Aber wenn man in kurzer Zeit ziemlich viel sehen möchte, ist es anders kaum möglich.

☆ Was waren meine Highlights während der Reise?

Ich habe so viel erlebt in den fünf Wochen, dass es sehr schwer ist, daraus “das Beste” auszusuchen. Alles war ein Erlebnis, da ich fast alle Orte zum ersten Mal bereist habe und natürlich jeder Ort seinen eigenen Charm hat. Und ich sage bei jedem, dass ich noch einmal dahin fahren möchte *lach* Aber ich versuche mal drei der Highlights herauszupicken.

No. 1 – Das größte Highlight war eindeutig die Erfüllung einer meiner Kindheitsträume: der Besuch im Detektiv Conan Museum in der Präfektur Tottori (Bericht hier). Ein Paradies für jeden Fan! Und irgendwann werde ich dort nochmal hinfahren, denn inzwischen soll aus dem Flughafen in Tottori ja auch ein Conan-Flughafen geworden sein.

No. 2 – Auf jeden Fall sehr beeindruckt hat mich auch Miyajima. So schon ein berühmtes Touristen-Ziel, was ich total nachvollziehen kann. Dort habe ich einen tollen Tag verbracht – mehr hier im Bericht.
No. 3 – Und als drittes nehme ich noch die Universal Studio Japan (Bericht hier). Da ich Freizeitparks ja eh liebe, gehört das USJ auf jeden Fall zu meinen Highlights. Auch wenn es zur Golden Week ziemlich voll war. Inzwischen war ich ja noch einmal da und ich freue mich schon auf den dritten Besuch dort, irgendwann mal.

☆ Was hat mir nicht so gefallen?
Am Ende ist es doch ziemlich stressig geworden, weil ich ja wirklich jeden Tag herum gereist bin. Irgendwann hatte ich dann zwischendurch auch keine Lust mehr jeden Tag etwas zu unternehmen und durch die Gegend zu laufen. Darüber hatte ich auch geschrieben. Und am Ende kann man diese ganzen Eindrücke und Erlebnisse von 5 Wochen gar nicht so schnell verarbeiten. Das habe ich jetzt erst im Nachhinein verarbeiten können, wo ich jetzt wieder durch die Fotos geschaut und meine Berichte geschrieben habe.

☆ Eine Frage, die bestimmt viele interessiert: Was hat das Ganze gekostet?
Fünf Wochen durch Japan zu reisen ist natürlich nicht günstig. Zumal ich nicht als Tourist in Japan war und somit auch den Japan Rail Pass sowie andere tolle Vergünstigung für ausländische Touristen nicht nutzen konnte. Auch kannte ich damals AirBnb noch nicht, wo man günstige Unterkünfte finden kann. So habe ich in den 5 Wochen jede Nacht in Einzelzimmern von Hotels, Hostels und Gasthäusern verbracht. Bei den Fahrtkosten habe ich versucht ein wenig zu sparen, indem ich zum Beispiel ein paar der Strecken mit Fernbusen zurück gelegt habe, aber sonst musste ich genau die gleichen Transportkosten wie alle anderen auch zahlen. Essen wurde fertig im Konbini gekauft oder es ging ins Restaurant. Dazu kommen Eintrittsgelder – und eins-zwei Souvenirs musste ich mir an jedem Ort natürlich auch mitnehmen. Ende vom Lied: die 5 Wochen Rundreise haben mich 400.000 Yen (ca. 3.000 Euro) gekostet.

Eine der berühmtesten Ansichten Japans – Miyajima

 

Und zum Schluss noch ein Fazit.
Diese fünf Wochen während meines Working Holiday Jahres in Japan waren mit den schönsten, aber auch die anstrengendsten. Ich habe so viel erlebt, was ich nie vergessen werde und die Reise war jeden Yen wert. Wäre der Zeitdruck nicht immer, würde ich gern an jedem Ort 4~5 Tage bleiben, aber das habe ich bei meiner Reise im Juli auch wieder nicht geschafft und bei der nächsten sieht es schon wieder nicht viel anders aus. Leider steht meist das Motto “so viel wie möglich in kurzer Zeit erleben”. Trotzdem hatte ich sehr viel Spaß und ich hoffe, dass ich irgendwann nochmal in die Gegenden reisen kann.

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Ich hoffe, dass euch mein Reisetagebuch über Westjapan gefallen hat. Es ist mit seinen 35 Einträgen ziemlich lang geworden, aber es steckt voller Erinnerungen. Und das Schreiben hat auch meist sehr viel Freude gemacht (^__^) Nun setz ich mich mal an das nächste – mein Reisetagebuch “Juli 2015” wird nämlich auch über 20 Einträge haben. Ich hoffe, ihr bleibt mir treu und würde mich ab und zu auch mal über Kommentare freuen (^_~)v

Gesamtübersicht Westjapan-Rundreise 2015
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