[Japan Juli 2015] Tag 08 – Alte Bekannte in Tokyo

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Nachdem ich nun schon eine Woche wieder in Japan war, ging es am Wochenende mit meinem Freund nach Tokyo, wo wir uns so einiges vorgenommen hatten.

Samstag Morgen war das erste Ziel die neu aufgestellte Figur von Hachiko, dem berühmten Hund, der jahrelang auf seinen verstorbenen Besitzer am Bahnhof Shibuya gewartet hatte. Am Bahnhof Shibuya steht schon lange eine Statue für den treuen Gefährten – 2015 wurde eine neue auf dem Gelände der Universität Tokyo (東京大学) aufgestellt, die den Hund und seinen Besitzer, Professor Hidesaburo Ueno, der früher an der Universität lehrte, wieder vereint. Die Statue erreicht man gleich auf der linken Seite, nachdem man das Haupttor der Uni durchtreten hat in einem schattigen Plätzchen unter Bäumen.

Weil wir noch Zeit hatten, haben wir im Anschluss den Nezu-Schrein (根津神社) besucht, der sich in der Nähe der Tokyo Daigaku befindet. Dieser ist wirklich sehr schön und definitiv einen Besuch wert. Allein schon wegen der vielen Torii, die dort aufgestellt sind.

Als nächstes Stand der Besuch meiner alten Arbeitsstelle während meines Working Holiday Jahres auf der Liste. Meine Kolleginnen und ich haben uns natürlich sehr gefreut uns nach über 9 Monaten endlich einmal wieder zu sehen und hatten viel zu erzählen. Überraschenderweise ist eine meiner Kolleginnen schwanger und kam extra wegen mir an dem Tag vorbei. Natürlich waren alle sehr aufgeregt, weil sie zum ersten mal meinen Freund kennen lernen durften. Der wurde mit allen möglichen Fragen durchlöchert. Für mich gab es ein leckeres Stück Kirchstrudel und mein Freund bekam ein Sachertörtchen mit Sahne. Leider war die knappe Stunde, die wir dort Zeit hatten, ziemlich schnell vergangen und wir mussten wieder los…

Tokyo, Kayanuma

In Shibuya gab es nämlich 13:30 Uhr im Tower Records die neue Rilakkuma-Kollaboration zu sehen – das heißt große Figuren von Rilakkuma, Korilakkuma und Kiiroitori im Rockband-Design standen eine halbe Stunde für Fotos zur Verfügung. Natürlich waren wir nicht die einzigen dort und so fanden wir uns schnell in einer Traube aus Menschen wieder, die alle warteten ein Foto machen zu können. Danach haben wir noch Merchandise gekauft – ich habe einen Korilakkuma-Plüschi mitgenommen. Leider gab es die tollen Gratis-Fächer nicht mehr…

Rilakkuma Tower Records

Weil ausgerechnet dort mein Selfi-Stick kaputt gegangen war, haben wir uns kurzerhand entschieden nach Harajuku ins Kiddy Land zu fahren, wo ich mir einen neuen Stick im Korilakkuma-Design gekauft habe. Allerdings musste ich dann herausfinden, dass es nur ein Stick ohne Knöpfchen ist, dass heißt ich muss immer den Zeitauslöser einstellen. Etwas nervig, aber daran werde ich mich jetzt wohl gewöhnen müssen.

Nach einer kleinen Pause vom Gedränge in Harajuku – ich weiß schon, warum ich versuche diese Gegend am Wochenende zu vermeiden – ging es dann zurück nach Shibuya. Erst einmal Karten für den Tokyo One Piece Tower am nächsten Tag kaufen. Danach haben wir uns mit einer deutschen Freundin getroffen, die demnächst in einen anderen Teil Japans umzieht, wodurch wir uns wohl nur noch selten sehen werden.

Karaoke

Gemeinsam ging es erst einmal eine Stunde zum Karaoke, was bei drei Leuten natürlich viel zu kurz ist. Danach hatten wir einen Tisch im Alice in Wonderland Restaurant reserviert, in welches ich schon vor einer ganzen Weile mit meinem Freund schon mal gehen wollte, wo man am Samstagabend aber ohne Reservierung meist nur mit sehr langen Wartenzeiten reinkommt. Es gab Katzenschwanz-Pizza und Pasta zu essen und danach noch ein süßes Dessert. Hat nicht all zu schlecht geschmeckt, aber für den Preis hätte ich wohl ein wenig mehr erwartet. Zumal es schon allein eine Sitzplatzgebühr in Höhe von 500 Yen pro Person gab…

Dann haben wir uns allmählich zusammen auf den Heimweg gemachten. Zum Glück fahren wir ein ganzes Stück mit der gleichen Bahn. Zurück ging es nach dem Duschen dann fix ins Bett, denn am nächsten Tag war auch noch genug geplant.

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