[Event] Yoko auf der ersten JenaCo

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Am 18. Juni 2016 fand zum ersten Mal die JenaCo statt – die erste Anime-&-Manga-Convention in der thüringer Universitätsstadt Jena, die ich auch meine Heimat nenne. Nach einigem Hin und Her haben wir uns kurzfristig für den Besuch entschieden, denn eigentlich war dieser Tag schon seit geraumer Zeit anders verplant. Doch wann hat man schon mal die Chance auf eine Convention in seiner Stadt? Hier findet ihr nun meinen kleinen Bericht.

Nachdem wir den ersten Teil des Tages mit Törtchen-Basteln verbracht haben, sind meine Freundin und ich schnell in unsere Lolita-Kleider geschlüpft und gegen 16:00 Uhr an der Leonardo-Schule, in der die JenaCo stattfand, angekommen. Schon draußen begegnete ich bekannten Gesichtern. Das erste eigenartige Gefühl – sonst kenn ich kaum jemanden, wenn ich dann doch mal zur einer Con gehe. Allerdings kam von denjenigen der Kommentar, dass drinnen nur „Pubertierende“ sein. Hm… Nachdem wir am Eingang die 4 Euro Eintritt bezahlt hatten und gestempelt wurden, war ich überrascht, dass es drinnen doch ziemlich voll war. Das hatte ich nun nicht wirklich erwartet. Aber ich habe mich gefreut, dass die erste JenaCo doch so viele Besucher anzog. Das mit den „Pubertierenden“ konnte ich nicht bestätigen. Es war für einen ersten Eindruck eigentlich gut gemischt im Verhältnis zwischen Teenies ab 10 Jahren bis hin zu den etwas älteren bis Mitte/Ende 30. Ein paar „noch Ältere“ waren auch vor Ort, aber die stufe ich mal als elterliche Begleitung ein.

Erster Stopp, nachdem ich gleich auf ein paar Freundinnen gestoßen war, war das Bring & Buy. Ich hatte das noch nie gemacht, aber da ich gerade dabei bin einiges an meinen Sachen los zu werden, wollte ich die Chance ergreifen. Mit meinen Freundinnen haben wir doch einiges zusammen bekommen, was wir verkaufen wollten. Ich bin sehr froh, dass ich einige größere Gegenstände, wie z.B. meine Duel-Disk, losgeworden bin und am Ende sogar für mich 45 Euro dabei rausgekamen. Jetzt muss ich nur noch den ganzen anderen Rest loswerden… (Schaut doch mal auf Yoko Sales vorbei *hust*)

JenaCo

Dann wurde es auch schon Zeit für den Cosplay-Wettbewerb, wofür sich auch schon einige Zuschauer eingefunden hatten. Ich bin ehrlich, ich habe nicht viel Ahnung von Cosplay und kannte auch die meisten Charaktere nicht, da ich recht selten Manga lese. Da keine bestimmte Performance vorgeschrieben war und einige wohl noch spontan mitgemacht haben, hatte mich das Programm nicht so mitgerissen. Die erste Teilnehmerin mit ihrer Tanzeinlage fand ich am besten und sie hat dann auch gewonnen. Aber auch die Pokemon-Trainerin Lucia mit ihrem Evoli fand ich sehr niedlich. Die Cosplays an sich fand ich alle toll gemacht, nur an der Art der Auftritte sollte dann in Zukunft noch etwas gearbeitet werden.

JenaCo

Teilnehmer des Cosplay-Wettbewerbes

Für uns ging es dann erst einmal durchs Maid Café hindurch ins Freie. Wer einmal in Japan in einem richtigen Maid Café war, hält von dem, was hier in Deutschland angeboten wird, übrigens meist nicht mehr viel. Die Verpflegung für die Gäste wurde aber zumindest mit leckeren Sachen gesichert. Essen brauchten wir allerdings nichts – wir hatten uns ja vorher mit Kuchen vollgestopft. Draußen haben wir ein paar Fotos gemacht und gequatscht. Ich habe die Chance auch genutzt ein paar Cosplayer zu fotografieren – Bilder findet ihr am Ende des Artikels.

Danach haben wir uns den Händlerbereich angesehen, wo es neben Zeichnerständen auch total niedliche Button sowie Lolita-Sachen gab. Ich konnte mich bei den Button kaum zurück halten und nachdem es hieß, dass man diese auch als Magneten bekommen kann, war es komplett um mich geschehen. So durfte ich dann vier süße Magneten mein Eigen nennen, welche dann an unseren neuen Kühlschrank wandern werden.

Im Anschluss haben wir uns im Gaming Room 3 am Tanzen probiert. Und ich bin soooo schlecht. Irgendwie funktioniert das mit Pfeile sehen und Füße dann in die richtige Richtung koordinieren nicht so ganz bei mir *lach* Spaß gemacht hat es trotzdem und wir haben dann noch eine Weile zugesehen. Wer Lust hatte, konnte in den anderen Gaming Rooms Zocken oder Karaoke singen.

So wurde es um 18:30 Uhr auch schon Zeit für die Lolita-Modenschau, die von Loliya durchgeführt wurde. Loliya ist das Modelabel der Jeaner Designerin Jeannette Schlenzig, welche auch zu den Organisatoren der JenaCo gehört. Mit japanischer Popmusik im Hintergrund wurden viele hübsche Kleider präsentiert, die teilweise auch hier alltagstauglich wären und mir gefallen haben. Wäre mein Kleiderschrank nur nicht schon so voll.

Wir haben die restliche Zeit noch genutzt um ConHon zu kritzeln – oh wie lang habe ich das nicht mehr gemacht – und haben nebenbei ein wenig vom Animekino gesehen. 19:30 Uhr haben wir dann unsere Sachen vom Bring & Buy abgeholt und uns langsam auf den Weg nach Hause gemacht.

Allen im allem war es ein schöner Nachmittag, den ich mit meinen Freunden verbringen konnte. Das Rahmenprogramm, was angeboten wurde, war für eine Con in ihren Kinderschuhen ausreichend und interessant. Ich bin froh, dass ich bei der ersten JenaCo dabei sein konnte und hoffe, dass sie sich in den nächsten Jahren noch weiter entwickeln und hier in der Region etablieren kann. Viel Erfolg! ♥


Hier findet ihr auch noch ein Interview mit einer der Gründerinnen der JenaCo.
Mehr Bilder auf meiner Facebook-Seite

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Händler:
Loliya | Withy & Merilliah | Angel Works | Anni.Abstract | FealinDesign | Schlena


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2 Kommentare

  1. Schöner Eintrag. Es hat mich sehr gefreut ihn zu lesen – besonders freue ich mich darüber, dass dir mein Lucia Cosplay gefallen hat. Vielen lieben Dank. Da weiß ich, dass ich das richtige Kostüm gewählt habe. 🙂
    Mach‘ weiter so, und vielleicht sieht man sich mal wieder!

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