[Review] Koch dich japanisch!

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„Koch dich japanisch!“ ist das erste Kochbuch von Angelina Paustian, welches beim Cadmos / AV Buch Verlag erschien. Nachdem ich bereits einen Blick in die beiden Manga Kochbücher von ihr werfen konnte, freue ich mich, dass ich nun auch endlich ihr erstes Buch habe und natürlich möchte ich euch sagen, wie ich es finde.

Bereits im September 2013 erschien das Buch im deutschen Handel. Es beinhaltet viele traditionelle japanische Gerichte, die, wie sie im Buch beschrieben sind, recht einfach nachzukochen sind. So steht schon auf dem Cover des Buches „Einfach, schnell, modern“. Und so ist es auch.

Koch dich japanisch!Zu Beginn des Buches folgt nach dem Inhaltsverzeichnis und den einführenden Worten der Autorin Angelina Paustian eine ausführliche Aufzählung der Zutaten, die man in der japanischen Küche oft verwendet. Darunter zählen Sachen wie Udon– und Soba-Nudeln, aber auch Katsuboshi, Maccha und Panko. Am Ende des Buches findet man zudem einige Bezugsquellen dieser Zutaten.

Optisch ist das Buch ausgestattet mit vielen schönen Fotos der Gerichte und Serviervorschlägen. Die einzelnen Kapitel werden mit einer Sammelseite an Bildern sowie mit einer Beschreibung zum Thema eingeleitet. Folgende Kapitel findet ihr im Buch:

Teil 1 – Suppen

Die in Japan allseits beliebten Suppen. Lernt zuerst wie ihr die für die japanische Küche wichtige Dashibrühe herstellt, denn diese werdet ihr im weiteren Verlauf noch oft benötigen. Zudem erfahrt ihr hier, wie ihr die bekanntesten Suppen – Misosuppe, Ramen und Udon – zubereitet. Aber auch die japanische Neujahrssuppe ist nicht zu verachten.

Teil 2 – Hauptspeisen

Diese Kategorie zeigt einen Teil der wichtigsten japanischen Gerichte. Erst einmal wird erklärt, wie ihr den Reis richtig kocht. Gerichte wie Gyudon, Kareraisu, Okonomiyaki, Tonkatsu und Okonomiyaki laden zum Nachkochen ein. Aber es gibt noch jede Menge weitere Rezeptideen zu entdecken.

Koch dich japanisch!

Teil 3 – Beilagen

In Japan ist es auch üblich nicht nur eine Hauptspeise sondern auch einige Beilagen zu servieren. Dazu eignen sich zum Beispiel Tempura, Hiya Yakko (Tofu) oder Tamagoyaki, aber auch kleine Salate, wie der hier im Buch gezeigte Kabochasalada aus Hokkaidokürbis. Eine tolle Nebenspeise für den Sommer sind die kalten Zaru Soba, wo ihr auch erfahrt, wie ihr die japanische Soße dazu selbst herstellen könnt.

Teil 4 – Sushi

Was wäre Japan ohne Sushi? Zuerst wird erklärt, wie man den Sushireis kocht und würzt und dann kann es auch schon losgehen: Inarizushi, Makizushi, Nigirizushi, Temakizushi – alles, was das Herz begehrt. Auch Sushiingwer könnt ihr euch selbst zubereiten.

Koch dich japanisch!

Teil 5 – Süßes

Auch die Naschkatzen kommen hier auf ihre Kosten. In Japan wird in diesem Bereich viel aus Ost und West kombiniert, so findet ihr Rezepte zu Brötchen mit Bohnenmusfüllung (Anpan), aber auch Weihnachtstorten oder Maccharollen. Japanisch wird es dann mit den Dango-Varianten Hanami Dango und Mitarashi Dango. Sehr ansprechend sieht auch die Mille Crêpes aus – eine Torte aus Pfannkuchen.

Teil 6 – Snacks

Zu guter Letzt gibt es noch Snacks für unterwegs. Ob auf Reisen, auf Arbeit oder in die Schule, überall kann man sich japanische Kleinigkeiten mitnehmen. Beispiele hierfür sind Butaman, Korokke und Onigiri. Aber auch Gyoza kann man sich unter Anleitung des Buches selbst zubereiten.

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Was ich persönlich sehr süß finde, sind die kleinen Maneki-Neko, die zu den meisten Gerichten noch Tipps bereit halten. Dazu gehören Serviervorschläge oder andere Kombinationsmöglichkeiten. In den Klappentexten des Buches stehen weiterhin Dos und Don’ts in Japan zu Tisch und was ihr dort auf keinen Fall tun solltet. Sehr interessant und ein wichtiger Wegweiser für den Besuch im japanischen Restaurant oder auf Japanreise.

Allem in allem gefällt mir dieses Kochbuch von Angelina Paustian sehr. Es enthält viele typische japanische Gerichte und optisch wird alles ansprechend präsentiert. Vor einer Weile habe ich mit Freunden das Ramen-Rezept ausprobiert und es war wirklich sehr lecker! Top! Aber auch einige der anderen Gerichte bereite ich oft zu. Als nächstes möchte ich mich mal an der Mille Crêpes probieren.

Koch dich japanisch!

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„Koch dich Japanisch“ ist das erste japanische Kochbuch von Angelina Paustian. 2015 und 2016 sind bereits zwei weitere Bücher der Autorin erschienen unter den Titeln „Manga Kochbuch Japanisch“ (Review) und „Manga Kochbuch Bento“ (Review). Auch diese beiden Bücher enthalten tolle Rezepte und ich kann sie sehr empfehlen. Schaut doch mal in meine Reviews dazu rein. Dort findet ihr auch kleine Interviews mit Angelina Paustian. Kaufen könnt ihr die Bücher online auf den bekannten Shops (Amazon, Bücher.de, usw.) aber natürlich auch auf der Seite des Cadmos Verlages selbst.

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Ich bedanke mich recht herzlich beim Cadmos Verlag, der mir das Buch für die Rezension zur Verfügung gestellt hat. Im Rahmen des 10.000 Likes Giveaway auf meiner Facebook-Seite hat ein glücklicher Leser die Chance ein Exemplar dieses Kochbuches zu gewinnen. Zum Giveaway findet ihr hier.

Koch dich japanisch!


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