[Event] Ayumi Hamasaki CDL 2016-17 von Außen betrachtet

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Wie jedes Jahr finden seit heute die Countdown Live Konzerte von Ayumi Hamasaki statt. Mein Mann und ich haben uns allerdings entschieden, dieses Jahr nicht hinzugehen: a) weil wir letztes Jahr dort waren, b) weil ich im Oktober erst bei einem der TA Limited Live Tour Konzerten war und c) es für zwei Leute doch immer ziemlich viel Geld kostet. Aber auch ohne Konzertkarte lohnt sich der Besuch vor der Halle, weshalb ich mich heute auf den Weg nach Harajuku gemacht habe.

Eigentlich wollte ich nur dorthin, um etwas Merchandise zu kaufen – dieses wurde dieses Jahr aber erst ziemlich spät bekannt gegeben und so sehr gefallen hat es mir auch nicht. Nur die Gacha-Kugeln fand ich toll und die kamen auf meine Shopping-Liste. Dazu gibt es dort auch noch Neujahrsnudelsuppe und für die Fanclub-Mitglieder auch oft was Kleines.

Dieses Jahr gab es zudem etwas besonderes: das Countdown Cafe. In einem kleinen Café wurden Live-Fotos aufgehangen und es gab Burger mit Ayu-Flaschen dort. So viel war zumindest aus der Info aus der offiziellen Seite herauszulesen. Und das bei großem Andrang ab 9:30 Uhr Tickets verteilt werden. Da die ganzen anderen Stände vor der Halle aber erst 14:00 Uhr öffneten, wollte ich nicht so früh dort hin – da hätte ich ja schon vor 7:00 Uhr aufstehen müssen. So hatte ich wenig Hoffnung in das Café zu kommen, als ich gegen 12 Uhr dort ankam. Aber doch! Mir wurde ein Zeitticket in die Hand gedrückt, ich kann 13:20 Uhr wiederkommen. So ging ich währenddessen noch im Rilakkuma Store shoppen und in Shibuya Pokemon-Eier ausbrüten.

Zurück beim Café konnte ich dann auch gleich rein und musste nicht mehr länger warten. Ich schaute mir an, was es nun zu kaufen gab. Oder eher: ich war zuerst entsetzt, als ich die Preise sah, noch bevor ich geguckt habe, was es überhaupt zu kaufen gab. Bei Preisen um die ¥ 3.500 ~ 4.000 habe ich kurz überlegt, wieder zu gehen, da ich so viel Geld gar nicht eingeplant hatte. Erst recht nicht für nen kleinen Bürger mit ner bedruckten Flasche, die man mitnehmen darf. Zum Glück fand ich noch was halbwegs bezahlbares und gönnte mir dann ein kleines Küchlein mit Ayu-A-Design und ein Berry-Calpis.

Im Café selbst hingen einige Fotos von Ayu’s Konzerten, die man alle in Ruhe fotografieren konnte. Es gab wenige Sitzplätze und ein paar Stehtische. Länger als 30 Minuten sollte man dort nicht bleiben. Da mein Küchlein aber eh mit 2-3 Bissen weg war und das bisschen Getränk auch, war ich glaube nicht einmal 15 Minuten drinnen gewesen. Ein schönes Gimmick zum Konzert ist das Café schon, aber vielleicht sollten die Preise vorher schon mal bekannt gegeben werden, damit man beim Betreten nicht all zu sehr geschockt ist.

Es war kurz vor 14:00 Uhr und ich machte mich zurück zur Halle. Dort stellte ich mich bei den Neujahrssoba an, die eigentlich ab 14:00 Uhr verkauft werden sollten. Sollten…  Es wurde dann durchgesagt, dass es wohl noch bis 14:25 Uhr dauern wird aufgrund kleiner Probleme. Zum Glück stand ich ziemlich weit vorn, denn die Schlange wurde immer Länge. Dann ging alles ganz schnell und ich kam mir etwas doof vor als ich alleine zwei Suppen bestellte. Aber was macht man nicht alles, wenn man zwei Paar Essstäbchen haben möchte. Da stopft man auch zwei Schüsseln Soba in sich hinein. Ich war dann fast am Platzen. Aber zumindest gab es heute meine Lieblingsfarbe, denn auch neu ist, dass sich die Farbe der Essstäbchen an jedem Tag ändert. Byebye Money~!

Gefüllt wie eine Weihnachtsgans ging es dann weiter. Ich holte meinen Preis von der kleinen Fanclub-Lotterie ab, wo ich auch erst einmal anstehen musste. Dort konnte ich mir eines von drei Clear Files aussuchen. Ziemlich mittig auf dem Platz konnte man sich das Merchandise anschauen und auf zwei weiße Wände kleine Botschaften an Ayu schreiben. Da habe ich natürlich auch mitgemacht und eine „deutsche Botschaft“ hinterlassen.

Beim Merchandise habe ich dann eine Weile überlegt. Die Shopping-Bag, mit der alle rumliefen, gefiel mir inzwischen und war für ¥ 800 auch noch ok. Und bei der Tasse war ich immer noch unentschieden. Meine Entscheidung wurde mir dann aber abgenommen, als ich die langen Reihen sah, die für das Merchandise anstanden. Nee, da stelle ich mich jetzt nicht an, da brauche ich ja noch ne Stunde… So war die Entscheidung gefallen und ich hatte zumindest etwas Geld gespart (was ich vorher im Rilakkuma Store schon ausgegeben hatte).

Für die Gacha-Kugeln gab es zum Glück eine gesonderte Schlange, wo ich mich dann einreihte. Der eigentliche Plan war, dass ich mir drei der goldenen Kugeln für je ¥ 500 hole, schaue was drin ist und dann evtl. noch eine hole, weil ich einen der Anhänger haben wollte. Allerdings musste ich dann feststellen, dass ich bei den drei Kugeln solches Pech hatte, dass ich drei Haargummis drin hatte. Um es nicht noch schlimmer zu machen, habe ich es dann bei den drei Kugeln belassen und bin zum letzten Punkt übergegangen.

Man hat beim Photo Spot ein paar Bilderchen zu machen und das wollte ich auch. Auch hier hieß es erstmal wieder anstellen. Zum Glück war es so, dass man immer einfach einem Hintermann – wobei mehr Hinterfrau – seine Kamera in die Hand drücken konnte und die haben dann das Foto für einen gemacht. Auch wenn die Japanerinnen vor und hinter mir ein wenig Angst vor dem Kontakt mit der Ausländerin hatten *lach*

Damit war ich fertig und machte mich auf den Weg zurück nach Shibuya zum Bahnhof, vorbei an den parkenden Ayu-Fan-Autos, die auch immer wieder eine Attraktion für sich sind. Zuhause angekommen war ich vom vielen Laufen ziemlich erschöpft und wurde erstmal von meiner Mietze umknuddelt. Ich hoffe natürlich sehr, dass ich 2017 wieder zu einem Konzert von Ayumi Hamasaki gehen kann ♥

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