[Review] 111 Orte in Tokio, die man gesehen haben muss

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Heute erscheint ein neues Buch für Japan-Reise-Interessierte: 111 Orte in Tokio, die man gesehen haben muss. Geschrieben wurde es von Christine Izeki und Björn Neumann und vom emons:-Verlag im Rahmen seiner 111-Orte-Reihe veröffentlicht. Der Titel klingt vielversprechend, aber hält das Buch wirklich was es verspricht? Ich durfte vorab einen Blick hinein werfen.

Hierbei handelt es sich um einen Kollaborationsartikelwas ist das?

Worum geht es im Buch?

Tokyo, eine Mega-Metropole, die Vergangenheit und Moderne in sich vereint – Fernöstliches und Westliches. Eine Stadt, die ständig im Wandel steht und von sämtlichen Reiseführern scheinbar schon ausgekundschaftet wurde. Doch mit 111 Orte in Tokio, die man gesehen haben muss, werden eben nicht die berühmten Sehenswürdigkeiten gemeint, die schon jeder kennt. In diesem Buch findet man keinen Tokyo Sky Tree und Yoyogi-Park. Dieses Buch zeigt euch noch unbekannte Orte von Japans Hauptstadt, von denen ihr wahrscheinlich noch nie gehört habt. Entdeckt mit den Autoren grüne Oasen in der Betonwüste, alte Geheimnisse oder Plätze, die bei der japanischen Jugend angesagt sind.

Wie ist das Buch aufgebaut?

Wie üblich folgt zu Beginn des Buches ein Vorwort der Autoren, in der sie sich auch kurz vorstellen. Anschließend folgen sechs Seiten Inhaltsverzeichnis und kleine Bilder, mit denen man sich schon mal auf die Themen des Buches einstimmen kann. Das weitere Buch besteht aus jeweils Doppelseiten zu den 111 verschiedenen Orten. Eine Seite beinhaltet eine Beschreibung des Ortes und deren Besonderheit. Auf der Nachbarseite findet ihr ein vollseitiges Foto sowie Information wie Adresse, Nahverkehrsanbindung und Öffnungszeiten. Auch ein Tipp für Sehenswürdigkeiten in der Umgebung wird gegeben. Dieser Aufbau zieht sich durch das ganze Buch. Am Ende gibt es noch Hinweise zur Benutzung des Buches sowie eine Übersichtskarte, wo die 111 Orte in Tokio überhaupt liegen.

Das Buch an sich ist recht stabil, aber auch ziemlich schwer, denn die Seiten sind sehr stark. Das zeigt aber auch die Qualität, die für die vielen Farbseiten verwendet wurde, und rechtfertigt hiermit auch den Preis von 16,95 Euro.

Wie hat mir 111 Orte in Tokio, die man gesehen haben muss gefallen?

Die Idee, ein Buch über Tokyo mit „Geheimtipps“ zu veröffentlichen, finde ich sehr gut. Es gibt viel zu viele Reiseführer, die nur die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt beleuchten. Selten kommt man als Tourist auch mal abseits dieser Routen. Oder habt ihr schon einmal vom alten Badehaus Fuji no Yu oder dem Curry-Bahnhof gehört? Im Buch findet ihr viele Orte, die für den ein oder anderen interessant sein könnten, für mich sind allerdings natürlich nicht alle ein „must have been“. Eine gute Inspirationsquelle ist das Buch trotzdem alle Mal! Selbst habe ich von den 111 Orten bisher etwa zehn besucht, aber nun auch noch ein paar davon auf meine Liste gesetzt.

Der emons-Verlag hat mir das Buch vorab als PDF zur Verfügung gestellt, wofür ich mich bedanke. Auch das Buch im Original liegt mir inzwischen vor und es gefällt mir sehr.

Informationen zum Buch

Titel: 111 Orte in Tokio, die man gesehen haben muss
Autoren: Christine Izeki und Björn Neumann
Verlag: emons: Verlag (Webseite)
Erscheinungsdatum: 23. Februar 2017
Umfang: Taschenbuch mit 240 Seiten

 

Das Taschenbuch kostet 16,95 Euro und ist bei den bekannten Büchershops sowie beim emons: Verlag selbst erhältlich.

Christine Izeki hat Japanologie, Indologie und Germanistik studiert und ist seit 1998 journalistisch in Japan tätig. Björn Neumann studierte Japanologie und Koreanistik und arbeitet seit 2004 in Tokyo als Deutschlektor und Fotograf. Beide haben sie in den vielen Jahren in Japan besondere Orte in der Hauptstadt entdeckt und sind auch zusammen auf Fototour gegangen. Daraus ist nun die Sammlung für 111 Orte in Tokio, die man gesehen haben muss entstanden.

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4 Kommentare

  1. Ich glaube es gibt in Tokyo und auch generell in Japan viele Orte, die die Leute gar nicht auf dem Schirm haben. Einerseits verpassen sie dadurch natürlich etwas, andererseits können dadurch die Leute “in the know” unüberrannte schöne Orte genießen. 🙂

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