[Yoko kocht] Rilakkuma Cookies und andere Plätzchen

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Zur Weihnachtszeit ist es für mich seit der Kindheit Tradition Plätzchen zu backen. Das hat sich auch in Japan nicht geändert. Ein Grund, warum ich damals beim Einzug in unsere neue Wohnung, auf eine Ofen-Mikrowelle bestanden habe. Denn ein kleiner Ofen ist zumindest für mich ein wichtiger Bestandteil der Küche und inzwischen nutzt auch mein Mann ihn sehr oft.

Plätzchenbacken ist in Japan aber trotzdem gar nicht so einfach. Denn die Zutaten kosten hier teilweise ein Vermögen. Was in Deutschland bei Cent-Beträgen liegt, kostet hier mehrere Euro. Und ja, es gibt Tatsache Kokosraspeln in 15g-Tütchen. Leider habe ich meine Einkäufe zu spät begonnen, sonst hätte ich mir noch Zutaten wie gemahlene Haselnüsse und Mandel aus Deutschland schicken lassen. Aber für nächstes Jahr sorge ich vor.

Plätzchen backen

Meinen ersten Backtag hatte ich bereits am 29. November, an dem ich frei hatte. Das Backen lief für meine Verhältnisse recht gut. Ein paar Teige habe ich selbst zusammen gemischt, ein paar auch mit Fertigmischungen, die ich teilweise noch abgewandelt habe. Am Ende hatte ich acht Sorten zusammen, die 6 Tupperdosen füllten.

Allerdings leerten sich diese auch recht schnell wieder. Anfang der Woche waren es nur noch 2 1/2 Schachteln.

Ich habe auf Facebook dann ein Rilakkuma-Plätzchen-Set entdeckt, das natürlich erst nach meiner Backorgie erschienen ist. Da ich auf Amazon noch Guthaben hatte, bestellte ich dieses Set mit Rilakkuma und Korilakkuma Ausstechern sowie eine weitere Packung mit einen Rilakkuma-Kopf und Kiiroitori. Damit waren mal eben knapp ¥ 2,500 Yen weg. Happig für ein paar Ausstechförmchen, aber was tut man nicht alles als Fan.

Rilakkuma Plätzchen backen

Mein Arbeitsplan für Dezember bescherte mir erst gestern einen freien Tag, also gibt es nochmal frische Plätzchen kurz vor Weihnachten. Um die Kosten bei den Zutaten im Rahmen zu halten, nutzte ich dieses Mal nur fertige Mischungen, wo ich lediglich Butter und Eigelb hinzufügen musste.

Die Rilakkuma Ausstecher sind wirklich cool und bestehen jeweils aus zwei Teilen: einmal der Form zum Ausstechen sowie einem Stempel für die Gesichter und andere Details. Es hat alles super funktioniert und ich habe dann noch mit Schokoladenstiften darauf rumgemalt.

Zusätzlich habe ich noch ein paar Sterne, Herzen und Weihnachtsbäume ausgestochen sowie Schokoplätzchen mit Mandeln. Ich habe auch versucht einen Teil des Teiges mit Lebensmittelfarbe rot zu färben, was eher in einem rosa endete. Zusammen mit dem normalen Teig habe ich ein paar Zuckerstangen geformt. Nicht die schönsten, hat aber was.

Nun sind unsere sechs Dosen Plätzchen wieder gefüllt und Weihnachten kann kommen.


Wie sieht es bei euch aus?
Habt ihr auch selbst gebacken und was sind eure Lieblingsplätzchen?

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2 Kommentare

  1. Die Rilakkuma Kekse sind sooooo süß! Auch wenn die Form teuer war, hat es sich definitiv gelohnt! (Und hoffentlich hält sie auch viele Jahre, dann sind die 2500 Yen auch nicht sooo viel)

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