Besondere Reiseziele in der Präfektur Fukuoka | Kollaboration

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Viele Japan-Reisende kennen die Goldene Route: Tokyo – Mount Fuji – Kyoto / Osaka. Manche verlängern diese noch bis Hiroshima, doch den japanischen Süden lassen sie oft aus, obwohl er so viel zu bieten hat. Heute wollen wir mal einen Blick in die Präfektur Fukuoka werfen und ich möchte euch dort fünf nicht so bekannte Reiseziele vorstellen.


Hinweis: Dieser Artikel ist gesponsert / bezahlte Werbung.
Die Informationen und Bilder wurden mir zur Verfügung gestellt.


Kokura Castle

Starten wir oben im Süden der Präfektur Fukuoka im Bereich Kita-Kyushu. Dort befindet sich die Burg Kokura (小倉城) nicht allzu weit entfernt von der Kokura Station. Die ursprüngliche Burg wurde 1602 zu Beginn der Edo-Zeit erbaut, aber durch ein Feuer im 19. Jahrhundert zerstört. Das jetzige Gebäude ist ein Nachbau von 1959 und die einzige noch vorhandene Burg in der Präfektur Fukuoka.

In der Burg gibt es Ausstellungsstücke zum damaligen Burgleben in der Edo-Zeit sowie einige interaktive Displays. Von oben hat man einen tollen Ausblick auf die Stadt, die mit ihrer modernen Architektur der historischen Bauweise der Burg in Kontrast steht. Zudem gehört zur Burg ein Garten, der im japanischen Stil gebaut ist und auch Teeräume zu bieten hat, in denen Gäste Matcha und Wagashi genießen können. Vor allem lohnt sich ein Besuch im Frühling, wenn die Kirschblüten blühen.

Informationen:
– Lage: etwa 15 Minuten zu Fuß vom Bahnhof Kokura
– Eintritt: 350 Yen; 700 Yen Kombi-Ticket (Burg, Garden, Matsumoto Seicho Memorial Museum)
– Webseite: kokura-castle.jp

Itoshima

Nicht weit von der Präfekturhauptstadt Fukuoka entfernt liegt Itoshima (糸島), eine Gegend direkt am Meer mit zahlreichen wunderschönen Stränden – perfekt für die Sommerzeit zum Schwimmen und Surfen oder einfach nur die Sonne genießen. Einer der bekanntesten ist der Oguri Beach, der zu den 100 besten Stränden Japans zahlt.

Aber auch optisch hat Itoshima einiges zu bieten. Vor allem Sakurai Futamigaura (桜井二見ヶ浦) ist ein tolles Fotomotiv. Die zwei “verheirateten” Steine im Meer sehen vor allem beim Sonnenuntergang besonders aus. Nicht zu vergessen, das weiße Torii-Tor welches davor am Strand steht. Aber auch so hat die Gegend für einige Insta-Spots und Cafés gesorgt, um Besucher anzulocken.

Informationen:
– Lage: etwa 30 Minuten mit dem Auto von Fukuoka
– Busse fahren in der Itoshima Gegend nicht sehr häufig. Es wird daher empfohlen ein Auto oder Fahrrad zu mieten.
– Webseite: City Itoshima

Ainoshima

Bleiben wir bei unserem nächsten Ziel beim Wasser, oder besser: begeben wir uns auf eine Insel. Ainoshima (相島) ist bei Fans als eine der japanischen Katzeninseln bekannt, auf der zahlreiche Katzen frei leben. Die Population soll in den vergangenen Jahren aber zurück gegangen sein. Vor allem im Hafengebiet halten sich die kleinen Tiger auf und sind teils recht zutraulich. Es wurde inzwischen verboten, dass Touristen die Katzen füttern – darum kümmern sich die Einheimischen -, um Überfütterung und falsche Nahrung zu vermeiden.

Vor Ort findet man aber nicht nur Katzen. Es gibt eine Übersichtskarte von besonderen Aussichtspunkten und Monumenten auf der kleinen Insel. Am Hafen kann man sich zudem Fahrräder ausleihen, um sich auf der Insel etwas schneller fortzubewegen.

Informationen:
– Die Insel ist mit einer Fähre vom Shingu Port erreichbar. Diese fährt je nach Jahreszeit 5 bis 6 Mal am Tag. Die nächste Bahnstation ist Nishitetsu-Shingu Station (ca. 45 Minuten von Fukuoka City). Von dort fährt ein Bus oder man kann zum Hafen laufen.
– Webseite: Shingu Navi | FB Ainoshima

Dazaifu

Ok, ich gebe zu: Dazaifu (太宰府) gehört schon lange nicht mehr zu den Geheimtipps in der Präfektur Fukuoka. Ich habe den bekannten Schrein und die Gegend herum selbst schon besucht (Bericht 2014) und weil es mir dort so gefallen hat, es hier mit in die Auflistung aufgenommen.

Der Dazaifu Tenmangu (大宰府天満宮) gehört zu den wichtigsten Tenmangu-Schreinen des Landes. Er ist nur wenige Meter von der Bahnstation entfernt und der Weg dorthin ist von Geschäften gesäumt, aber auch in der Gegend rund um den Schrein gibt es viel zu erkunden. Die heutige Haupthalle des Schreins wurde bereits 1591 errichtet. Seit neustem gibt es eine offizielle englischsprachige Webseite, die einen alles, über dieses religiösen Ort erzählt.

Informationen:
– Lage: Etwa 50 Minuten mit dem Zug von Fukuoka City entfernt.
– Webseite: Dazaifu Tenmangu

Yanagawa

Yanagawa befindet sich im Süden der Präfektur Fukuoka und ist auch als “Venedig Japans” bekannt. Das liegt an den mehrere hundert Kilometer langen Wasserstraßen, die früher zur Bewässerung genutzt werden. Heute kann man sich mit flachen Booten über die Kanäle gleiten lassen. Es werden zahlreiche Touren angeboten, zusammen mit traditionellem Gesang des Fahrers und alten Gedichten und Geschichten. Im Winter kann man dieses Erlebnis sogar mit einem Kotatsu, einem japanischem Heiztisch, auf dem Boot genießen.

Informationen:
– Yanagawa ist etwa 1 Stunden und 20 Minuten von Fukuoka City entfernt.
– Webseite: Yanagawa Net


Ich hoffe, ich konnte euch in diesem Artikel ein paar interessante Orte zeigen. Sie sind jetzt auch auf meiner To-Go-Liste gelandet.

Wenn ihr nun Lust habt Fukuoka zu erkunden, dann schaut u.a. auf der deutschsprachigen Fukuoka-Webseite von ANA vorbei, denn dort werden noch mehr tolle Ziele angeboten.

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