[Alltagsleben] Yoko im Stress…

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Momentan habe ich eigentlich so viel zu tun und mir vor allem so viel vorgenommen, dass ich keine Ahnung habe, wo ich anfangen soll. Hinzu kommt, dass es auch eigentlich viel zu warm ist und ich gar keine Lust darauf habe, irgendetwas zu tun…
Wie ihr bestimmt gemerkt habt, komme ich mit Blogschreiben nicht hinterher. Vor allem meine Reiseberichte von meiner Rundreise durch Westjapan sind ins Stocken geraten und ich habe mich nun auch entschieden, wohl erst im Oktober damit weiter zu machen. Gleiches gilt für die dazugehörigen Fotos auf meiner privaten Facebook-Seite. Ich komme schon kaum hinterher die aktuellen Fotos hochzuladen. Wobei ich mich auch frage, ob es einen Sinn hat mich immer ewig durch die Fotos zu arbeiten, wenn die am Ende eh so gut wie niemand anguckt… Ich habe mir nun auch eine Blog-To-Do-List gemacht, damit ich nach und nach in den kommenden Monaten alles abarbeiten kann. 

Meine Hauptaufgabe ist momentan das Fotobuch meiner Rundreise, an dem ich arbeite und was ich bis Anfang September fertig bekommen möchte, damit ich es noch rechtzeitig drucken lassen kann. Allerdings bin ich noch nicht sehr weit und brauche immer eine Weile bis ich die Fotos geschnitten und ordentlich auf die Seiten sortiert habe – wobei mein langsamer und sich öfter aufhängender Laptop da auch zu beiträgt. Ich werde mich wohl jetzt jeden Tag daran setzten müssen, wenn ich noch rechtzeitig fertig werden will. 
Diese Woche sind noch zwei Konzerte – heute Angela Aki, Freitag Kyary Pamyu Pamyu – und ich muss an zwei Tage arbeiten. Die Wochenenden sind mit meinem Freund auch ziemlich ausgeplant, weil wir noch ganz viel zusammen unternehmen wollen, solange ich noch hier bin. Vorgestern waren wir mit Freunden beim Atsugi Feuerwerk und gestern war ein kleines Fest in unserem Stadtteil. Dieses Wochenende wollen wir wohl ins Rilakkuma Cafe und ins Pokemon Restaurant. Aber das steht noch nicht genau fest.
Ich habe nun auch angefangen, Pakete nach Deutschland zu schicken. Die ersten drei Pakete mit insgesamt etwa 32 kg sind auf den Weg gebracht – per Schiff, was zwei Monate dauern kann. Trotzdem ist mein Schrank hier noch sehr gefüllt. Vor allem mit Klamotten, aber die will ich ja jetzt noch nicht nach Hause schicken, weil – typisch Frau – die könnte man ja hier nochmal anziehen wollen. Das wird dann bestimmt nochmal ein großer Karton Anfang September werden und beim Rest weiß ich noch nicht, wie viel ich in meine zwei Koffer gepresst bekomme.

In sechs Wochen bin in wieder in Deutschland und mein wunderbares Leben in Japan ist vorbei… Allein der Gedanke daran, treibt mir schon wieder die Tränen in die Augen. Ich bin deshalb momentan emotional auch kaum zu gebrauchen. Ich weiß nicht, wie oft ich in den letzten Wochen geweint habe. Ich habe einfach keine Ahnung, wie es danach weiter gehen soll. Vor Japan war mein einziges Ziel Working Holiday in Japan zu machen. Nun ist es vorbei – und irgendwie fehlt mir gerade ein neues Ziel in meinem Leben… Ich habe keine Ahnung, wie ich wieder – für längere Zeit – nach Japan kommen kann. Ich bezweifel, dass ich einen Job finde, der mir ein Arbeitsvisum verschafft. Für eine Sprachschule muss ich nochmal ewig sparen, denn das ist arg teuer und sonst… keine Ahnung. Über meinem Kopf schweben momentan nur Fragezeichen und ich weiß einfach nicht, was ich mit mir anfangen soll…
Deshalb bin ich auch gerade halbwegs froh, dass die ersten zwei Wochen zurück in Deutschland ziemlich stressig werden, wegen der Silberhochzeit meiner Eltern und danach mit einem gemeinsamen Trip nach Berlin. Den ich nebenbei auch noch irgendwie planen muss. Zumindest sind Musical und Unterkunft schon mal gebucht. Aber den Rest muss ich noch recherchieren. Wenigstens komme ich so nicht so sehr zum Nachdenken, vermute ich, und falle erst danach in meine Nach-Japan-Depression
Soviel erstmal von mir. Ich versuche trotzdem mindestens einmal die Woche einen Blogeintrag zu schreiben.

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