[Japanisch Lernen] Lesen verbessern mit der #JPReadingChallenge

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Seit ich im Dezember 2016 an der JLPT-Prüfung teilgenommen habe, habe ich leider nicht mehr allzu viel gemacht, um mein Japanisch weiter zu verbessern. Ich habe zwar viele Bücher gekauft, mit denen ich lernen wollte, sowie Manga und einfach Romane zum Lesen, aber irgendwie komme ich nicht voran. Ich fange meist für zwei-drei Tage an, doch dann schwindet die Motivation und die Bücher stauben ein. Ich will das schon lange ändern, denn ich möchte besser in Japanisch werden, doch dann gibt es jede Menge andere Sachen, die mich wieder ablenken und mir die Zeit stehlen.

Vor Kurzem habe ich auf Facebook einen interessanten Artikel entdeckt – eine Challenge, um das Leseverständnis zu verbessern. Und da ich wieder etwas machen möchte, habe ich überlegt, dass ich das Ganze einfach mal ausprobiere.

Worum geht es?

Das Projekt nennt sich Japanese Reading Challenge (oder als Hashtag #JPReadingChallenge) und wurde von Japanese Talk Online ins Leben gerufen. Den Originalartikel auf Englisch findet ihr hier. Ziel ist es zwei Wochen am Stück jeden Tag zumindest ein wenig zu lesen. Damit soll dann nicht nur die Stärke im Lesen verbessert werden, sondern man lernt gleich noch Vokabeln, Kanji und Grammatik dazu.

Man kann sich für das Projekt ein Buch heraussuchen, von dem man am Tag 1-2 Seiten liest, oder 1-2 Artikel von japanischen Webseiten. Eine gute Auswahl hat JTalkOnline nach Schwierigkeitsstufen zusammen gefasst, wo mir auch einige Seiten zusagen.

JP Reading Challenge

Zuerst soll man den Artikel einfach nur versuchen zu lesen ohne zu Stoppen. Am besten ist es auch, laut zu lesen, denn so konzentriert man sich auch auf die Aussprache. Zudem denke ich, dass es auch eine gute Sprechübung ist.

Beim zweiten Lesen, soll man versuchen die Lesegeschwindigkeit zu erhöhen und sich auch fragen, worum es geht. Versteht man, womit sich der Artikel auseinander setzt? Man sucht sich zudem  5 bis 10 Vokabeln aus, die man dann aufschreibt oder in eine Lern-App schreiben soll. Es sollten auf jeden Fall nicht zu viele Vokabeln sein, die man sich dafür auswählt. Die Vokabeln sollte man am Abend wiederholen, genau so noch einmal am nächsten Tag.

Insgesamt verbringt man mit dem Projekt etwa eine Stunde am Tag, kann sich die verschiedenen Aufgaben aber auch zeitlich über den Tag verteilen. Um seinen Fortschritte festzuhalten, empfiehlt es sich, seine erfüllten Aufgaben aufzuschreiben und täglich zu vergleichen. So erkennt man, ob und wie sich das Lesen von Japanisch verbessert.

Zudem empfiehlt JTalkOnline die Challenge online auf den sozialen Netzwerken zu teilen – ein wenig öffentlicher Druck am Ball zu bleiben.

JP Reading Challenge

Webseite in “einfachem Japanisch” – Matcha Easy

 

Meine Japanese Reading Challenge

Ich habe zuhause zwar einiges an Büchern liegen, aber ich werde mich bei der Challenge auf Online-Artikel beschränken. Da finde ich hoffentlich einige Themen, die mich interessieren. Ich weiß noch nicht, ob ich jeden Tag Zeit dafür finde, deshalb setze ich mir persönlich das Ziel nicht auf „innerhalb 2 Wochen“ sondern auf „insgesamt 2 Wochen“ – also falls ich mal einen Tag aussetze, hänge ich ihn hinten dran.

Meine täglichen Übungen findet ihr dann auf meinem Twitter-Account unter dem Hashtag #JPReadingChallenge_Yoko.

Ich würde mich freuen, wenn dadurch vielleicht auch andere Lust haben, die Challenge zu absolvieren. Sagt mir doch Bescheid, was ihr davon haltet 😀

27 Kommentare

  1. Manuela Kolar on

    Hört sich sehr interessant an. Wenn ich schon weiter wäre, würde ich gern teilnehmen, aber das dauert noch ein bisschen….
    Habe gerade erst N3 geschafft und tu mich teilweise noch mit den Lehrbuchtexten schwer.
    Aber so in einem Jahr wäre ich dabei. 🙂

  2. Hey also ich kann dir gerade bei japanischer Lektüre den Kindle empfehlen von Amazon. Dort musst du im Buch nur ein Wort markieren und er zeigt dir sofort die japanische Lesung an. Auch ein Wörterbuch für Englisch und Deutsch ist integriert. Das macht es deutlich einfacher und ist nicht mehr so frustrierend, wenn man Sachen nicht lesen oder verstehen kann. Und der Lesefluss wird nicht so gestört.
    Ich werde mir jetzt auch die Bücher als Kindle VariAnte kaufen, die ich hier habe.

  3. Hey also ich kann dir gerade bei japanischer Lektüre den Kindle empfehlen von Amazon. Dort musst du im Buch nur ein Wort markieren und er zeigt dir sofort die japanische Lesung an. Auch ein Wörterbuch für Englisch und Deutsch ist integriert. Das macht es deutlich einfacher und ist nicht mehr so frustrierend, wenn man Sachen nicht lesen oder verstehen kann. Und der Lesefluss wird nicht so gestört.
    Ich werde mir jetzt auch die Bücher als Kindle VariAnte kaufen, die ich hier habe.

    • Die zwei Wochen sind ja auch nur erstmal ein Anfang ^^ Wenn’s Spaß macht, kann man ja danach auch weiter machen oder man findet interessante Webseiten, die man dann regelmäßig liest ^^

    • Die zwei Wochen sind ja auch nur erstmal ein Anfang ^^ Wenn’s Spaß macht, kann man ja danach auch weiter machen oder man findet interessante Webseiten, die man dann regelmäßig liest ^^

    • Der Alltag. Arbeit, Haushalt, Blogschreiben, andere Hobbies & Co.
      Natürlich schnappt man zwischendurch immer wieder mal was Neues auf, aber richtig an die Bücher setzte ich mich kaum.

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