[Veranstaltung] Tokyo International Quilt Festival 2014

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Von meiner Chefin habe ich am Dienstag zwei Freikarten für das Tokyo International Quilt Festival 2014 geschenkt bekommen. Einziger Haken: das Festival lief nur noch bis zum folgenden Tag. Da das mein freier Tag diese Woche ist, passte das aus Sicht meiner Chefin natürlich, denn selbst konnte sie nicht hingehen. Nun ja, eigentlich war mein freier Tag schon voller Pläne. Ich wollte Kartoffelsalat machen, was einige Zeit beansprucht. Vorher musste ich noch einkaufen gehen und u. a. saure Gurken auftreiben. Dann wollte ich gleich nochmal im Daiso wegen einigen Sachen rum stöbern. Ich wollte meinen Mikrowellenkuchen mal machen und auch einen Probelauf für die Valentinstagsschokolade. Zudem Ausschlafen und mal wieder meine ganzen Sachen sortieren. Wo sollte ich also die vier bis fünf Stunden Zeit (davon etwa zwei Stunden Fahrtzeit) hernehmen.
Neben meinem Freund, der mich dazu gedrängt hat hinzugehen, hat mich am Ende auch noch der große Wunsch überzeugt, den Tokyo Dome einmal von innen zu sehen. Also bin ich heute morgen um 9 Uhr aus dem Haus und auf nach Tokyo (wohl gemerkt, wenn ich arbeiten gehe, verlasse ich unsere Wohnung erst eine dreiviertel Stunde später).

Weil ich erst vor einem Monat beim Tokyo Dome war (der Blogeintrag lässt noch auf sich warten…), hab ich alles schnell gefunden. Der Tokyo Dome ist echt beeindruckend von innen. Ich hoffe, dass ich dort irgendwann mal ein Konzert erleben kann.
Die Ausstellung ähnelte einem Labyrinth. Ich bin bestimmt einige Wege drei mal und andere gar nicht entlang gelaufen. Am Anfang war gleich das Hauptthema: die Mumins. Leider kenne ich mich darin nicht mehr so aus. Ich weiß nur, dass ich als Kind einige Folgen im Fernsehen gesehen habe. Aber die Arbeiten waren wirklich beeindruckend.
Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung vom Quilten. Ich weiß nur, dass eine Klassenkameradin das mal gemacht hat. Aber was ich nun heute gesehen habe, hat mich doch ziemlich begeistert und ich denke, dass das auch mal ein schönes Hobby für mich wäre. Ich will es zumindest mal ausprobieren. Wenn ich nur momentan die Zeit dazu hätte…
Die Ausstellung hatte viele verschiedene Bereiche. Von traditionellem Quilt, über Taschen und Werke junger Menschen. Mich haben vor allem Blumen, Katzen und japanische Motive interessiert. Hier mal ein paar Fotos.

Der Besuch hat sich wirklich gelohnt, auch wenn ich den restlichen Tag ziemlich rumhetzen musste, um noch alles zu schaffen – anstatt Kuchen gab es nun Pudding als Dessert *lach* Auch dieser Blogeintrag ist größten Teils im Zug entstanden.

Hier ist noch eine Auswahl an Fotos: Facebook-Seite Lost in Japan. Schaut doch mal vorbei 

Btw, habe ich dann noch eine Frau glücklich gemacht. Da ich ja zwei Freikarten hatte und es fast unmöglich war in meinem Freundeskreis von heute auf morgen jemanden zu finden, der frei hat und auch noch dahin wollte, habe ich die zweite Karte dann verschenkt. Die Frau war ziemlich verblüfft, dass ihr auf einmal eine Fremde und dazu noch Ausländerin ein Ticket in die Hand gedrückt hat *lach*

1 Kommentar

  1. Ooh, Mumins! 😀 In der Tokyo Dome City (heißt das so? Da in dem Dings) gibt es auch ein Mumin-Restaurant, ist aber leider meist gerappelt voll.

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