Momiji Manju – Ein Paket voller Freude | Alltagsleben

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Unsere Herbst-Reise nach Hiroshima ist schon wieder einige Monate her, doch schwelgen wir immer noch gern in Erinnerungen daran. Neben dem leckeren Hiroshima Okonomiyaki sind uns essensmäßig vor allem Momiji Manju (もみじ饅頭) im Gedächtnis geblieben. Hier besonders die frittierte Variante, die wir uns auf Miyajima gleich zwei Mal gegönnt haben. Nun kam bei uns – bereits im Mai – zuhause ein großes Paket mit den Leckereien an.

Natürlich war das nicht zufällig. Ein paar Tage zuvor hatte eine Freundin auf Twitter nämlich gepostet, dass sie zur Unterstützung der Firma in der aktuellen Situation bei Yamadaya (Webseite) bestellt hatte. Ich erzählte meinem Mann davon und er war sofort Feuer und Flamme und schon bald war die Bestellung in Höhe von 4,000 Yen versandt.

Das Paket kam in wenigen Tagen an.

Normalerweise ist mein Mann nicht so und eher der Sparsame, doch wir haben im März und April nicht viel Geld ausgegeben, weil wir nichts unternehmen konnten. Keine Ausflüge, kein Kino, kein ProWrestling, keine Konzerte, kein Game Center, kein Shopping zwischendurch… An dem was wir dadurch gespart haben, sehen wir auch, wie viel Geld das normal frisst. Aber das ist in Ordnung, denn das sind unsere Hobbies, die uns wichtig und das Geld auch wert sind.

Wir hatten entschlossen das Geld, was wir dadurch sparen, in gutes Essen zu investieren und uns damit eine Freude zu gönnen. Ein Grund, warum wir in den letzten Wochen auch oft in unserer Nachbarschaft essen waren. Und online etwas Leckeres bestellen, gehört auch mit in diesen Bereich.

Deshalb bestellten wir diese ganzen tollen Sachen und es war wirklich eine schwere Entscheidung, was wir nun nehmen sollten, denn die Auswahl war wirklich groß. Am Ende entschieden wir uns für folgende Sorten:

  • Setouchi Lemon & Mikan Cream Mochi
  • Cream Momiji
  • Matcha Momiji
  • Schoko Momiji
  • Tsubuan Momiji

Eine normale Packung mit Anko (roter Bohnenpaste) – die oben rechts – bestellten wir mit als kleines Geschenk für meine Schwiegermutter. Wir haben sie wegen Corona seit Neujahr nicht mehr gesehen und dachten, dass ist eine kleine süße Überraschung, die wir ihr per Post zuschickten.

Bei uns gab es dann die nächsten Tage (ich glaube zwei-drei Wochen lang) abends zur Teezeit also meistens Momiji Manju und grünen Tee. Eine wirklich tolle Kombination, die ich sehr genossen habe und vermisse, seitdem die Packungen alle sind.

Geschmeckt haben mir eigentlich alle Sorten sehr gut. Highlights waren aber auf jeden Fall die Fruchtigen mit Mikan und Zitrone. Aber auch Matcha und Custard Cream mochte ich sehr. Die Schokofüllung erinnerte mich eher an Schoko-Pudding, war aber auch lecker.

Age-Momiji-Manju selbst gemacht

Was wir uns nicht nehmen lassen haben, war es selbst die leckeren frittierten Momiji Manju einmal auszuprobieren. Und das war einfacher als gedacht. Wir haben uns jeweils zwei Stück aus den Packungen aufgehoben, damit wir noch welche übrig hatten, wenn wir es ausprobieren wollten.

Für Age-Momiji-Manju (揚げもみじ饅頭) benötigt man nämlich einfach nur Momiji Manju, Tempura-Mehl, Wasser und Öl zum Frittieren. Das Mehl mixt man mit dem Wasser und wendet die Manju dann darin. Dann werden sie für einige Minuten im heißen Öl frittiert. Ganz fix fertig und lecker!

Die Bestellung hat sich für uns auf jeden Fall gelohnt und uns jede Menge Freude ins Haus gebracht. Und wir werden uns sicher in Zukunft noch einmal ein Paket mit leckeren Momiji Manju gönnen.

Habt ihr sie schon einmal probiert?


Mehr zu unserer Hiroshima-Reise im Herbst 2019 findet ihr übrigens auf meinem Youtube Kanal. Schaut gern einmal in meine dreiteilige Video-Reihe hinein!

Tag 1: Onomichi
Tag 2: Miyajima
Tag 3: Hiroshima

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